Königsteiner Schützen konkretisieren die Pläne für eine neue Schießstätte

Förderantrag für eine neue Schießanlage an den OSB-Präsidenten übergeben

 

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v.l. Schatzmeister Dietmar König, Beisitzer und Projektleiter Hans Martin Grötsch, Schützenmeister Franz Grötsch, Rüstmeister Karl-Heinz Ölmann,
OSB-Präsident Franz Brunner, Beisitzer Peter Müller, 2. Schützenmeisterin Erika Kugler
 

Königstein Die neue Vorstandschaft der Schützengesellschaft Tell 1923 Königstein hat seit der vergangenen Jahreshauptversammlung im März dieses Jahres die Gespräche mit dem Oberpfälzer Schützenbund, der Marktgemeinde Königstein, Schießbahnsachverständigen, verschiedenen Banken, Landtagsabgeordneten sowie Architekten aufgenommen, um eine neue Schießstätte in Königstein zu initiieren.

Die Vorstandschaft bestimmte Hans Martin Grötsch als Projektleiter, um zur Jahreshauptversammlung im Januar 2020 den Mitgliedern der Schützengesellschaft ein Konzept zur Realisierung vorzulegen, das auch finanziell zu stemmen ist. „Als Glücksfall hat sich erwiesen, dass am 11.07.2019 ein Sonderförderprogramm ‚Vereinssportstättenbau in finanzschwächeren Gemeinden‘ durch den Freistaat Bayern aufgelegt wurde und die Marktgemeinde Königstein einen Zuschuss von 55% beantragen kann“, führt Hans Martin Grötsch an.

In zielführenden Gesprächen zwischen der Marktgemeinde Königstein und der Vorstandschaft des Schützenvereins konnte in Abstimmung mit dem Architekten eine anteilige Kostenermittlung für den Schützenverein ermittelt werden, die nötig ist, um eine elektronische Schießanlage mit den dazu gehörigen Sicherheitsbestimmungen in eine sanierte „Stadelreihe“ reibungslos integrieren zu können.

Ebenfalls wurden Gespräche mit den ortsansässigen Banken geführt, um verschiedene Szenarien der Finanzierung abzustecken, da aktuell noch nicht bekannt ist, ob und in welcher Höhe eine Förderung für das Projekt erfolgen wird.

Schützenmeister Franz Grötsch fasst zusammen: „In der Geschichte des Schießsports gab es in Königstein bereits vier Schießstätten; nun packen wir die fünfte an, die wir gemeinsam mit der Marktgemeinde langfristig gestalten wollen, aber unterm Strich muss es finanziell leistbar sein und die Mitglieder müssen dem gesamten Konzept, welches aktuell ausgearbeitet wird, zustimmen“

Die Vorstandschaft zeigte sich sehr erfreut, dass es sich der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, Franz Brunner, nicht nehmen ließ, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen und um auch persönlich den Förderantrag der Schützengesellschaft in Empfang zu nehmen. Der Präsident erläutert: „Um die Ergebnisse sowie die Nachwuchsförderung im Schießsport auf hohem Niveau halten zu können, ist es wichtig, dass flächendeckend Schießanlagen zur Verfügung stehen.“ Und fügte hinzu: „Daher freut es mich sehr, dass die Vorstandschaft der Tell-Schützen dieses Projekt angegangen ist. Ich wünsche dem Schützenverein sowie der Marktgemeinde viel Erfolg bei der Realisierung“.